Heiner Kücker

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Letzte Aktualisierung:
07.12.2004

Primery Key Erzeugung für JDBC älter als Version 3.0

Primery Key Generation for JDBC lesser than 3.0

Als eindeutiger Schlüssel für die Datensätze in der Datenbank wird eine bei eins beginnende laufende Nummer verwendet.

Ab JDBC 3.0 steht die Methode

    ResultSet rs = stmt.getGetGeneratedKeys();
zur Verfügung.

Damit kann der von der Datenbank über AUTOINCREMENT erzeugte Key abgefragt werden.

Nutzer einer älteren JDBC-Schnittstelle müssen sich selbst um die Schlüssel-Erzeugung kümmern.

Es gibt Anleitungen oder Best Practices Vorschläge, die mit Vergabe von Schlüsselgruppen und anderen Kompliziertheiten arbeiten.

Für meinen Fall war der kleine synchronized-Block, durch den alle abfragenden Threads laufen müssen, kein Problem.

Deshalb habe ich eine ganz einfache Lösung gewählt.

Da dieser kleine synchronized-Block einen Datenbankzugriff enthält, kann er unter Umständen mehrere Sekunden laufen. So lange blockiert der KeyGenerator.

Dies tritt nur beim ersten Zugriff nach dem Neustart der Applikation auf.

Alternativ müsste man den KeyGenerator mit den Namen aller Datenbanken und Tabellen initialisieren. Das verlangsamt aber den Start der Applikation evtl. gewaltig.

Alle (zu schreibenden) Tabellen müssen ein INTEGER-, BIGINT- oder DECIMAL-Feld zum Tragen der Ident-Nummer haben. Der Feldname ist konfigurierbar, es sollte aber ein einheitlicher Name, zum Beispiel 'ID' gewählt werden.

Die Key's (in diesem Fall long-Werte bei eins beginnend) werden in einer HashMap, welche vom Tabellen-Namen auf den Key-Merker (innere Klasse KeyEntry) mappt, gehalten.

Falls für die abgefragte Tabelle noch kein KeyEntry exisitert, wird dieser über ein SQL-Statement
    SELECT MAX( <field> ) FROM <table>
ermittelt.

In der Klasse KeyEntry wird ein long-Wert als Merker für den letzten vergebenen Key gehalten, was nach verbreiteten Performance-Empfehlungen als günstiger gegenüber dem ständigen Erzeugen und Verwerfen von Long-Objekten gilt.
Nachgemessen habe ich es nicht.

Die Keygenerator-Klasse ist für die Arbeit mit mehreren Datenbanken ausgelegt. Aufgrund der Einschränkung, dass immer nur ein JDBC-Treiber in der JVM geladen werden kann, müssen diese vom gleichen Hersteller und in der Version identisch sein.
Falls Sie nur eine Datenbank in ihrer Anwendung ansprechen, können Sie die Variable dbMemoryKeyMap entfernen.

!!! Achtung Achtung Achtung !!!
Dieser einfache KeyGenerator funktioniert nur, wenn ausschliesslich aus der VM-Instanz auf die Datenbank schreibend zugegriffen wird, in welcher dieser Code läuft.

A small class for generation a unique primery key for database records to identification.

Download der Quelldateien KeyGen.zip

Lies bitte hierzu auch den Thread auf Newsgroup de.comp.lang.java zu diesem Thema.

Achtung: Erweiterungen und Fixes stelle ich ohne Historie und ohne Ankündigung hier bereit.
Deshalb am besten immer die letzte Version runterladen.

Lizenzbedingungen:

Die Programme, Quelltexte und Dokumentationen können ohne irgendwelche Bedingungen kostenlos verwendet werden.
Sie sind Freeware und Open Source. Für Fehler und Folgen wird keinerlei Haftung übernommen.

Hinweise zur Fehlerbeseitigung und Verbesserung sind mir willkommen.

Ich freue mich auch über Feedback bezüglich der erfolgreichen Verwendung meiner Sourcen.

Bei Fragen helfe ich gern mit Hinweisen oder zusätzlicher Dokumentation, falls ich dafür Zeit habe.